Das Krematorium für die Feuerbestattung & Einäscherung in Dresden-Tolkewitz
Die Geschichte der Feuerbestattung und Urnenbeisetzung und die Entstehung der Krematorien
Wenn Sie sich eine Feuerbestattung wünschen, sollten sie dies bereits zu Lebzeiten festhalten. Ihre Erklärung kann handschriftlich und formlos erfolgen.
Neben dem alten, denkmalgeschützten Krematorium, betreibt die Stadt Dresden mittlerweile ein neues Krematorium auf dem Urnenhain Tolkewitz. Es zählt zu den modernsten in Europa.
Immer öfter entscheiden sich Menschen für eine Urnenbeisetzung. Seit tausenden von Jahren setzen Menschen bereits auf die reinigende Kraft des Feuers. Für lange Zeit war die Feuerbestattung ein Privileg des Adels. Erst im Laufe der Zeit wurde sie für die breite Bevölkerung zugänglich.
Zwar entwickelte sich die Form der Feuerbestattung weltweit, doch maßgeblich wurde sie von den Römern verbreitet. Bekannt sind auch Wikinger-Bestattungen, bei denen spezielle Schiffe für z. B. Oberhäupter gefertigt, mit Schätzen beladen und auf offenem Meer in Brand gesteckt wurden. Andere Kulturen verwendeten gar Scheiterhaufen.
Ende des 8. Jahrhunderts verbot Karl der Große die Feuerbestattung, was sich bis ins späte 19. Jahrhundert aufrecht erhielt. Erst mit der Aufklärung kam die Wiedereinführung der Feuerbestattung, aufgrund lebhafter Diskussionen von Philosophen, Ärzten, Theologen und Naturwissenschaftlern. Gründe für eine Urnenbeisetzung waren und sind z. B. Hygiene, Pietät, Ökonomie und Ästhetik. Das erste Krematorium wurde 1873 in England eröffnet. Das erste Deutsche 1878 in Gotha.
Die erste moderne Feuerbestattung der Welt fand am 9. Oktober 1874 im Glaswerk der Familie Siemens in Dresden statt.
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