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Premiumeintrag Der Jüd. Friedhof Schönhauser Allee in Berlin-Prenzlauer Berg

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Der Jüd. Friedhof Schönhauser Allee in Berlin-Prenzlauer Berg

Friedhof

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Der Jüd. Friedhof Schönhauser Allee in Berlin-Prenzlauer Berg

Schönhauser Allee 23-25
10435 Berlin-Prenzlauer Berg

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Jüd. Friedhof Schönhauser Allee
Schönhauser Allee 23-25
10435 Berlin-Prenzlauer Berg

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Grabsteine

Der Jüd. Friedhof Schönhauser Allee in Berlin-Prenzlauer Berg | Plan, Öffnungszeiten und Bestattungen

Der Jüd. Friedhof Schönhauser Allee in Berlin-Prenzlauer Berg - Zuständig ist die Jüdische Gemeinde zu Berlin.

Hier erhalten Sie Auskünfte, Informationen und Fakten zum Jüd. Friedhof Schönhauser Allee in Berlin-Prenzlauer Berg.

Geschichte und Besonderheiten des Jüd. Friedhof Schönhauser Allee

Der jüdische Friedhof Schönhauser Allee im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg ist 40.154 m² groß und liegt nördlich des Senefelderplatzes. Hauptsächlich wurde der Friedhof zwischen den Jahren 1827 und 1880 genutzt. Die Letzte Beisetzung fand im Jahr 1960 statt.

Nachdem die Gesundheitsbehörde Berlins im Jahr 1774 forderte, keine Beisetzungen mehr innerhalb der Stadtgrenzen durchzuführen, wurde die jüdische Gemeinde Berlins gebeten, ein geeignete Gelände außerhalb der Stadt vorzuschlagen und keine Beisetzungen mehr auf dem jüdischen Friedhof Große Hamburger Straße durchzuführen. So erwarb die jüdische Gemeinde zu Berlin im Jahr 1824 das etwa 5 Hektar große Friedhofsgelände des Meiereibesitzers Wilhelm Gotthold Büttner an der heutigen Schönhauser Allee. Der Friedhof wurde nach Plänen des Stadtbaurats Friedrich Wilhelm Langerhans angelegt und am 29. Juni 1827 eingeweiht. Im Jahr 1892 wurde eine Trauerhalle und ein Verwaltungsgebäude nach den Entwürfen des Architekten Johann Hoeniger errichtet. Nachdem auch auf dem jüdischen Friedhof Schönhauser Allee mit seinen 22.800 Einzelgräbern und 750 Erbbegräbnissen keine Bestattungen mehr durchgeführt werden konnten, wurde der jüdische Friedhof in Weißensee angelegt.

Auf dem jüdischen Friedhof Schönhauser Allee zeigt sich, wie sich die sehr einheitliche jüdische Friedhofskultur teilweise veränderte und sich in mancher Hinsicht an die Umgebung angepasst hat. So lassen sich auf diesem Friedhöfe kunst- und kulturhistorisch wertvolle Grabstätten und Erbbegräbnisse finden, welche gegen die Tradition der Bildnislosigkeit in der jüdischen Friedhofskultur verstoßen. Dazu gehören etwa die Grabmale Bleichroeder, Haberland, Liebermann, Loewe, Makower und Manheimer.

 

Berühmte Gräber und Grabstätten auf dem Jüd. Friedhof Schönhauser Allee

Auf dem Jüd. Friedhof Schönhauser Allee befinden sich die Grabstätten einiger berühmter Berliner Bürgerinnen und Bürger sowie anderer prominenter Persönlichkeiten.

  • Baruch Auerbach († 1864 – Lehrer und Erzieher)
  • Ludwig Bamberger († 1899 – Politiker und Publizist)
  • Amalie Beer († 1854 – Salonnière, Mutter von Giacomo Meyerbeer)
  • Julius Beer († 1874 – Arzt und Heimatforscher)
  • Wilhelm Beer († 1850 – Bankier und Astronom)
  • Gerson von Bleichröder († 1893 – Bankier)
  • Moritz Borchardt († 1860 – Bankier, Königlicher Kommerzienrat)
  • Meno Burg († 1853 – der erste preußische Stabsoffizier jüdischen Glaubens)
  • David Friedländer († 1832 – Fabrikant und Autor)
  • Abraham Geiger († 1874 – Reformrabbiner, Ehrengrab des Landes Berlin)
  • Ludwig Güterbock († 1895 – Mediziner)
  • Georg Haberland († 1933 – Bauunternehmer, Sohn von Salomon Haberland)
  • Salomon Haberland († 1914 – Unternehmer, Vater von Georg Haberland)
  • Carl Hagen († 1938 – Bankier und Mäzen)
  • Jenny Hirsch († 1902 – Frauenrechtlerin)
  • Samuel Kristeller († 1900 – Gynäkologe)
  • Eduard Lasker († 1884 – Politiker)
  • Julius Lessing († 1908 – erster Direktor des Berliner Kunstgewerbemuseums)
  • Max Liebermann († 1935 – Maler, Ehrengrab des Landes Berlin)
  • Ludwig Loewe († 1886 – Fabrikant, Reichstagsabgeordneter, Privatsekretär von Ferdinand Lassalle)
  • Paul Wilhelm Magnus († 1914 – Mykologe)
  • Moritz Manheimer († 1916 – Kaufmann und Philanthrop)
  • Hermann Makower († 1897 – Jurist, Vorsteher der Jüdischen Gemeinde in Berlin)
  • Alexander Mendelssohn († 1871 – Bankier)
  • Joseph Mendelssohn († 1848 – Bankier)
  • Richard Moritz Meyer († 1914 – Literaturhistoriker)
  • Giacomo Meyerbeer († 1864 – Komponist und Dirigent, Ehrengrab des Landes Berlin)
  • Max Michael († 1891 – Genremaler)
  • Albert Mosse († 1925 – Jurist und Rechtsberater)
  • Ernst Julius Remak († 1911 – Neurologe)
  • Robert Remak († 1865 – Zoologe, Physiologe und Neurologe, Vater von Ernst)
  • Max Ring († 1901 – Arzt und Schriftsteller)
  • Max Rothmann († 1915 – Neurologe)
  • James Simon († 1932 – Kaufmann, Sammler, Förderer der Berliner Museumslandschaft)
  • Wolfgang Straßmann († 1885 – Politiker)
  • Louis Trauber († 1876 – Azrt und Mitbegründer der experimentellen Pathologie)
  • Ludwig Traube († 1907 – klassischer Philologe, Mediävist in München, Sohn von Louis)
  • Leopold Ullstein († 1899 – Zeitungsverlerger)
  • Bernhard Wolff († 1879 – Mediziner, Verleger, Gründer von Wolffs Telegraphisches Bureau (WTB))
  • Leopold Zunz († 1886 – Begründer der modernen Judaistik)

 

 

Lage und Erreichbarkeit des Jüd. Friedhof Schönhauser Allee in Berlin-Prenzlauer Berg

Der Jüd. Friedhof Schönhauser Allee befindet sich im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg. Der Haupteingang des Friedhofes liegt an der Schönhauser Allee 23-25.

Der Jüd. Friedhof Schönhauser Allee ist durch die folgenden Haltestellen gut an das öffentliche Nahverkehrssystem der Stadt Berlin angebunden und in wenigen Gehminuten erreichbar.:

  • U Senefelderplatz (U-Bahn: U2 // Bus: N2)
  • Sredzkistr. (Bus: N2)
  • Schwedter Str. (Tram: 12, M1)

 

Der Jüd. Friedhof Schönhauser Allee an der Schönhauser Allee 23-25 in Berlin-Prenzlauer Berg

Sie finden den Jüd. Friedhof Schönhauser Allee unter folgender Adresse:

Jüd. Friedhof Schönhauser Allee
Schönhauser Allee 23-25
10435 Berlin-Prenzlauer Berg

 

Zuständige Verwaltung für Grabnutzungsrechte auf dem Jüd. Friedhof Schönhauser Allee

Der Jüd. Friedhof Schönhauser Allee wird zentral von der Jüdischen Gemeinde zu Berlin verwaltet. Die zuständige Verwaltungsstelle erreichen Sie unter folgender Adresse & Rufnummer:

Jüdische Gemeinde zu Berlin
Oranienburger Straße 28-31
10117 Berlin
Tel: 030 880280
Fax: 030 88028103
E-Mail: service@jg-berlin.org

Auskünfte und Informationen zu den Friedhöfen in den Bezirksteilen Prenzlauer Berg, Weissensee und Pankow erhalten Sie unter der folgenden Adresse & Rufnummer:

Bezirksamt Pankow von Berlin/Friedhofsverwaltung
Am Bürgerpark 24
13156 Berlin
Tel.: 030 / 90295-1950
Fax: 030 / 90295-4950
E-Mail: friedhofsverwaltung@ba-pankow.berlin.de

 

 

Öffnungszeiten des Jüd. Friedhofs Schönhauser Allee

Der Jüd. Friedhof Schönhauser Allee steht Besucherinnen und Besuchern zu folgenden Zeiten offen:

  • Montag: 08:00 – 16:00 Uhr
  • Dienstag: 08:00 – 16:00 Uhr
  • Mittwoch: 08:00 – 16:00 Uhr
  • Donnerstag: 08:00 – 16:00 Uhr
  • Freitag: 07:30 – 13:00 Uhr

 

Bestattungen auf dem Jüd. Friedhof Schönhauser Allee – Kosten & Preise

Die durchschnittlichen Kosten für die Grabnutzungsrechte von Gräbern richten sich nach der Nutzungszeit und der Grabart, die durch die Angehörigen ausgewählt werden. Grundsätzlich ist bei kleinen Urnengräbern mit den geringsten Kosten zu rechnen, wobei im Gegensatz dazu die Kosten für große Familiengräber und Gruften am höchsten zu Buche schlagen. Im Judentum ist die Erdbestattung üblich. Ferner ist die Ruhezeit auf einem jüdischen Friedhof zeitlich unbegrenzt. Daher können die Kosten für Leichenbestattungen auf dem Jüdischen Friedhof Schönhauser Allee Berlin nur schwer geschätzt werden:

  • Bitte kontaktieren Sie die Jüdische Gemeinde zu Berlin, falls Sie fragen zu den Bestattungskosten auf den Jüdischen Friedhöfen Berlins haben. Der Jüdische Friedhof Schönhauser Allee wurde hauptsächlich zwischen 1827 und 1880 genutzt. Die letzte Beisetzung fand im Jahr 1960 statt.

 

Steinmetz für den Jüd. Friedhof Schönhauser Allee & Umgebung

Das Steinmetz-Handwerk ist für den Denkmalschutz von großer Bedeutung. Mit der Bearbeitung von Natur- und Kunststein gestalten Steinmetze Steinblöcke und deren Oberflächen. Als Fachleute der Steinbearbeitung entwerfen und erschaffen sie beispielsweise Grabsteine, Bodenplatten, Treppen oder Wandverkleidungen. Mit Arbeiten im Außen- und Innenbereich ist der Steinmetz-Beruf entscheidend für Erhalt und Instandsetzung alter Bausubstanz. Neben der Reinigung, Konservierung, Restaurierung und Rekonstruktion von Jahrhunderte alten Kirchen, Schlössern und anderen Kulturdenkmälern sind Steinmetze nicht nur in Betrieben der Gebäuderestaurierung tätig. In Steinmetz-, Steinbildhauer- und Grabstein-Werkstätten erzeugen und bearbeiten sie täglich die Kultur der Moderne.

 

 

Bestatter für den Jüd. Friedhof Schönhauser Allee & Umgebung

Bestatter sind Dienstleister, die im Auftrag der Hinterbliebenen vielfältige Aufgaben übernehmen. Neben der Bergung und dem Transport der Verstorbenen sowie deren hygienischen und kosmetischen Behandlung unterstützen sie die Angehörigen bei Behördengängen und Überführungen. Sie leisten seelsorgerische und psychologische Betreuung der Trauernden und übernehmen Organisation und Planung der Beerdigung. Damit werden sie zu Beratenden in allen Dingen, die Bestattung und Beerdigung betreffen.

 

 

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Weitere Angaben zu Preisen & Kosten für Urnen-, Einzel- und Doppelgrabsteine finden Sie im Katalog. Fordern Sie ein unverbindliches Grabstein Komplettangebot an. Die Preise beinhalten das Einreichen bei der städtischen Friedhofsverwaltung und den Aufbau auf den Friedhöfen in Berlin & Umgebung.

Grabsteine mit Preisen

 

Grabstein Kosten im Überblick

Einfassung & Grabsteinarten mit Preisen für die Friedhöfe auf einen Blick.

Bitte beachten Sie dass der Aufbau und das Aufstellen der Grabsteine erst durch die Verwaltung des Friedhofes Genehmigt werden muss. Die Anträge hierzu können Sie bei der Friedhofsverwaltung anfordern oder einen Steinmetz mit diesen Arbeiten beauftragen.

Kleine Liegeplatten für das Urnengrab

Die Anzahl der Feuerbestattungen nimmt Deutschland weit zu. Somit bekommen auch Urnengrabsteine immer mehr Zuspruch. Kleine Urnengräber haben eine Grundfläche von ca. 50 x50cm bis zu 100 x 100cm abhängig vom Friedhof und Grabreihe, die Sie sich aussuchen. Als Grabmalform werden Bücher, Herzen und Kissensteine angeboten. Diese können mit wenig Aufwand einfach auf das Grab gelegt werden. Eine komplizierte Fundamentierung ist in diesem Fall nicht notwendig. Die Preise für die liegenden Grabsteine bewegen sich zwischen 150 und 750 Euro je nach Material, Gestaltungsaufwand und Anzahl der Buchstaben.

Stehende Urnengrabsteine

Stehende Urnengrabsteine sind in ihren Proportionen baugleich mit den Grabsteinen für Einzel- und Doppelgräber und unterscheiden sich lediglich in ihren absoluten Abmessungen. Die Größen bewegen sich zwischen 40 und 50cm in der Breite und 70 bis 90cm in der Höhe. Auch bei diesen Abmessungen bleibt viel Spielraum für eine anspruchsvolle Grabmalgestaltung erhalten. Wahlweise kann durch die Angehörigen auch eine Einfassung zur Rahmung des Grabfeldes erworben werden. Die Größen der Grabfelder liegen zwischen 80 x 80 bis 120 x 120cm. Die Vorteile des kleinen Grabes liegen klar auf der Hand: Ein geringer Pflegeaufwand für Pflanzen und Grabgestaltung ist gerade für Menschen mit wenig Zeit oder weiter Fahrstrecke eine sinnvolle Option. Die Preise der Urnengrabsteine liegen komplett inkl. Gravur und Aufbau zwischen 1.500 und 4.000 Euro abhängig vom Material und Gestaltungsaufwand. Für eine Einfassung müssen von 800 bis 1.400 Euro einkalkuliert werden.

Grabsteine für das Einzelgrab

Der Klassiker unter den Gräbern ist und bleibt das Einzelgrab für die Erdbestattung. Dabei legt der Sarg des Verstorbenen die Außenmaße des Grabes fest. Die liegen bei ca. 100 x 200cm (Breit x Länge). Je nach Friedhof und Grabreihe können sich jedoch unterschiedliche Maße ergeben. Mittlerweile wird diese Grabform auch für die Urnenbestattung verwendet. Hierbei können auch mehrere Urnen in die Erde eingelassen und das Grab als Urnenfamiliengrab verwendet werden. Die Abmessungen der Grabsteine betragen zwischen 50 und 70cm in der Breite und 80 – 120cm in der Höhe. Die Preise für die Einzelgrabsteine bewegen sich zwischen 2.500 und 7.000 Euro je nach Material, Gestaltungsaufwand und Anzahl der Buchstaben. Für eine Einfassung müssen von 1400 bis 2.900 Euro einkalkuliert werden.

Große Doppelgrab- und Familiengrabsteine

Das Doppelgrab hat meist über Generationen Bestand und kann genau wie das Einzelgrab mit Grabstein und Grabeinfassung oder auch als Komplettabdeckung gestaltet werden. Ein Doppelgrab bietet sich an, wenn z.B. ein Familiengrab angelegt werden soll, in dem nach und nach die Familienmitglieder ihre letzte Ruhestätte finden sollen. Eine Doppelwahlgrabstätte bietet die Möglichkeit, bis zu vier Särge und bis zu acht Urnen im Grab zu bestatten. In einem Doppelgrab können die Särge sowohl nebeneinander als auch übereinander beigesetzt werden. Die Grabsteine sind in liegendem Format als auch in Hochformat denkbar, die Auswahl der Proportionen obliegt dem individuellen Geschmack der Angehörigen. Die Abmessungen für einen Hochformaten Familiengrabstein bewegen sich zwischen 75 bis 120cm in der Breite und 120 – 180cm in der Höhe. Die Preise für die Doppelgrabsteine bewegen sich zwischen 4.500 und 15.000 Euro je nach Material, Gestaltungsaufwand und Anzahl der Buchstaben. Für eine Einfassung müssen von 3.500 bis 4.900 Euro einkalkuliert werden.

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FAQ - Fragen und Antworten

Wichtige Fragen und Antworten rund um das Thema Bestattung

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🕊️ Wo ist der Haupteingang des Jüd. Friedhofs Schönhauser Allee?

Der Jüd. Friedhof Schönhauser Allee befindet sich im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg. Der Haupteingang des Friedhofes liegt an der Schönhauser Allee 23-25.

Der Jüd. Friedhof Schönhauser Allee ist durch die Haltestellen: U Senefelderplatz (U-Bahn: U2 // Bus: N2), Sredzkistr. (Bus: N2) und Schwedter Str. (Tram: 12, M1) gut an das öffentliche Nahverkehrssystem der Stadt Berlin angebunden und in wenigen Gehminuten erreichbar.

🕊️ Wie lautet die Adresse des Jüd. Friedhofs Schönhauser Allee?

Sie finden den Jüd. Friedhof Schönhauser Allee unter folgender Adresse:

Jüd. Friedhof Schönhauser Allee
Schönhauser Allee 23-25
10435 Berlin-Prenzlauer Berg

🕊️ Welche Berühmten & Prominenten Gräber sind auf dem Jüd. Friedhof Schönhauser Allee?

Auf dem Jüd. Friedhof Schönhauser Allee befinden sich die Grabstätten einiger berühmter Berliner Bürgerinnen und Bürger sowie anderer prominenter Persönlichkeiten.

  • Baruch Auerbach († 1864 – Lehrer und Erzieher)
  • Ludwig Bamberger († 1899 – Politiker und Publizist)
  • Amalie Beer († 1854 – Salonnière, Mutter von Giacomo Meyerbeer)
  • Julius Beer († 1874 – Arzt und Heimatforscher)
  • Wilhelm Beer († 1850 – Bankier und Astronom)
  • Gerson von Bleichröder († 1893 – Bankier)
  • Moritz Borchardt († 1860 – Bankier, Königlicher Kommerzienrat)
  • Meno Burg († 1853 – der erste preußische Stabsoffizier jüdischen Glaubens)
  • David Friedländer († 1832 – Fabrikant und Autor)
  • Abraham Geiger († 1874 – Reformrabbiner, Ehrengrab des Landes Berlin)
  • Ludwig Güterbock († 1895 – Mediziner)
  • Georg Haberland († 1933 – Bauunternehmer, Sohn von Salomon Haberland)
  • Salomon Haberland († 1914 – Unternehmer, Vater von Georg Haberland)
  • Carl Hagen († 1938 – Bankier und Mäzen)
  • Jenny Hirsch († 1902 – Frauenrechtlerin)
  • Samuel Kristeller († 1900 – Gynäkologe)
  • Eduard Lasker († 1884 – Politiker)
  • Julius Lessing († 1908 – erster Direktor des Berliner Kunstgewerbemuseums)
  • Max Liebermann († 1935 – Maler, Ehrengrab des Landes Berlin)
  • Ludwig Loewe († 1886 – Fabrikant, Reichstagsabgeordneter, Privatsekretär von Ferdinand Lassalle)
  • Paul Wilhelm Magnus († 1914 – Mykologe)
  • Moritz Manheimer († 1916 – Kaufmann und Philanthrop)
  • Hermann Makower († 1897 – Jurist, Vorsteher der Jüdischen Gemeinde in Berlin)
  • Alexander Mendelssohn († 1871 – Bankier)
  • Joseph Mendelssohn († 1848 – Bankier)
  • Richard Moritz Meyer († 1914 – Literaturhistoriker)
  • Giacomo Meyerbeer († 1864 – Komponist und Dirigent, Ehrengrab des Landes Berlin)
  • Max Michael († 1891 – Genremaler)
  • Albert Mosse († 1925 – Jurist und Rechtsberater)
  • Ernst Julius Remak († 1911 – Neurologe)
  • Robert Remak († 1865 – Zoologe, Physiologe und Neurologe, Vater von Ernst)
  • Max Ring († 1901 – Arzt und Schriftsteller)
  • Max Rothmann († 1915 – Neurologe)
  • James Simon († 1932 – Kaufmann, Sammler, Förderer der Berliner Museumslandschaft)
  • Wolfgang Straßmann († 1885 – Politiker)
  • Louis Trauber († 1876 – Azrt und Mitbegründer der experimentellen Pathologie)
  • Ludwig Traube († 1907 – klassischer Philologe, Mediävist in München, Sohn von Louis)
  • Leopold Ullstein († 1899 – Zeitungsverlerger)
  • Bernhard Wolff († 1879 – Mediziner, Verleger, Gründer von Wolffs Telegraphisches Bureau (WTB))
  • Leopold Zunz († 1886 – Begründer der modernen Judaistik)
🕊️ Wer ist die zuständige Verwaltung des Jüd. Friedhofs Schönhauser Allee?

Der Jüdische Friedhof Schönhauser Allee Berlin wird zentral von der Jüdischen Gemeinde zu Berlin verwaltet. Die zuständige Verwaltungsstelle erreichen Sie unter folgender Adresse & Rufnummer:

Jüdische Gemeinde zu Berlin
Oranienburger Straße 28-31
10117 Berlin

Tel: 030 880280
Fax: 030 88028103
E-Mail: service@jg-berlin.org

Auskünfte und Informationen zu den Friedhöfen in den Bezirksteilen Prenzlauer Berg, Weissensee und Pankow erhalten Sie unter der folgenden Adresse & Rufnummer:

Bezirksamt Pankow von Berlin/Friedhofsverwaltung
Am Bürgerpark 24
13156 Berlin

Tel.: 030 / 90295-1950
Fax: 030 / 90295-4950
E-Mail: friedhofsverwaltung@ba-pankow.berlin.de

🕊️ Was kosten die Bestattungen auf dem Jüd. Friedhof Schönhauser Allee?

Die durchschnittlichen Kosten für die Grabnutzungsrechte von Gräbern richten sich nach der Nutzungszeit und der Grabart, die durch die Angehörigen ausgewählt werden. Grundsätzlich ist bei kleinen Urnengräbern mit den geringsten Kosten zu rechnen, wobei im Gegensatz dazu die Kosten für große Familiengräber und Gruften am höchsten zu Buche schlagen. Im Judentum ist die Erdbestattung üblich. Ferner ist die Ruhezeit auf einem jüdischen Friedhof zeitlich unbegrenzt. Daher können die Kosten für Leichenbestattungen auf dem Jüdischen Friedhof Schönhauser Allee Berlin nur schwer geschätzt werden:

  • Bitte kontaktieren Sie die Jüdische Gemeinde zu Berlin, falls Sie Fragen zu den Bestattungskosten auf den Jüdischen Friedhöfen Berlins haben. Der Jüdische Friedhof Schönhauser Allee wurde hauptsächlich zwischen 1827 und 1880 genutzt. Die letzte Beisetzung fand im Jahr 1960 statt.

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