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Todesfall | Sterbefall | Checkliste | was tun

Was tun im Todesfall? – Checkliste, woran im Sterbefall zu denken ist

Für eine würdige Bestattung eines geliebten Menschen, als letzte Möglichkeit der Ehrerbietung, ist eine Vielzahl von Formalitäten nach dem Todesfall zu erledigen. Manche davon scheinen selbstverständlich. Doch in einer Phase der Trauer, in der die Hinterbliebenen mit den Gedanken oft wo ganz anders sind, ist es wichtig einen Überblick darüber zu haben, was alles zu erledigen ist. Daher haben wir zur Unterstützung eine Checkliste aufgestellt, die den Angehörigen in dieser schwierigen Zeit als Erleichterung dienen soll.

Todesfall Checkliste

Checkliste für alles, was Sie im Fall eines Todes bedenken sollten

Totenschein

Auch als Leichenschauschein oder Todesbescheinigung bekannt, ist dieser dafür gedacht, den Tod eines Menschen zu dokumentieren. Erstellt wird er von einem Arzt. Der Totenschein besteht aus einem nichtvertraulichen und einem vertraulichen Teil. Ersterer enthält Angaben zu Personalien, Sterbezeitpunkt und –ort und Angaben zur Todesart. Nötig ist dieser Teil für die Hinterbliebenen, um die Sterbeurkunde zu beantragen. Der vertrauliche Teil ist in der Regel nicht durch die Hinterbliebenen einsehbar, sondern wird an das Gesundheitsamt, ggf. an das Krematorium oder auch an die Rechtsmedizin weitergeleitet.

Abschiednahme

Zusammenfinden im kleinen Rahmen, mit engen Angehörigen oder auch mit Hilfe von engen Freunden.

Sterbeurkunde

Beantragung erfolgt mit Totenschein einen Tag nach dem Todesfall beim örtlichen Standesamt. Für die o.a. Beantragung sind u.a. erforderlich:

Ledige: Geburtsurkunde
Verheiratete: Heiratsurkunde (Familienstammbuch)
Geschiedene: Geburtsurkunde, Heiratsurkunde und Scheidungsurteil
Verwitwete: Heiratsurkunde (Familienstammbuch) und Sterbeurkunde des bereits verstorbenen Ehepartners

Wahl eines Bestattungsinstitutes

Nach Prüfung des eventuellen Vorhandenseins eines zu Lebzeiten durch den Verstorbenen abgeschlossenen Bestattungsvorsorgevertrages erfolgt die Wahl eines Bestattungsinstitutes. Gibt es keinen derartigen Vertrag, obliegen die Wahl und die Festlegung der weiteren Abläufe der Abschiedsfeier unter Berücksichtigung der Wünsche des Verstorbenen ausschließlich den Angehörigen oder Freunden. Die Einholung von Angeboten nach dem Todesfall & Sterbefall ist üblich und durchaus nicht pietätlos. Das gewählte Unternehmen regelt alle behördlichen Formalitäten nach dem Tod.

Überführung

24 bis 36 Stunden nach Eintritt des Todesfalls muss der Verstorbene in eine Leichenhalle oder bei einem Bestatter überführt worden sein. Eine Aufbahrung ist zu Hause bis zu zwei Tagen bei Nichtvorlage einer meldepflichtigen Krankheit möglich. Die Beerdigung muss entsprechend den Bestimmungen eines jeden Bundeslandes, jedoch spätestens nach 5 bis 12 Tagen, erfolgen. Für eine Feuerbestattung mit anschließender Urnenbeisetzung bleiben bis zu sechs Wochen Zeit. Frühester Termin für eine Beisetzung nach dem Sterbefall ist 24 Stunden nach Ausstellung des Totenscheines.

Testament

Ein vorgefundenes Testament ist nach dem Todesfall unverzüglich dem Nachlassgericht am letzten Wohnort des Verstorbenen zu übergeben. Ist kein Testament vorhanden, so gilt die gesetzliche Erbfolge.

Art der Bestattung

Hat der Verstorbene diesbezüglich keinen konkreten Wunsch geäußert, kommen Erd- oder Feuerbestattung nach dem Sterbefall und Tod in Frage. Anders als bei einer Erdbestattung muss bei einer Feuerbestattung dem Krematorium eine Willenserklärung des Verstorbenen oder der nächsten Angehörigen vorliegen. Vor der Einäscherung ist eine zweite Leichenschau durch den Amtsarzt vorgeschrieben. Eine Seebestattung muss beim Standesamt mit formlosem schriftlichem Antrag beantragt und behördlich genehmigt werden.

Letzte Ruhestätte

In Deutschland herrscht nach dem Todesfall Friedhofszwang, Beisetzungen dürfen nur auf öffentlichen Friedhöfen erfolgen. Die Auswahl der Grabstelle übernimmt auch der Bestatter, ratsam ist es aber, dies als Hinterbliebener selbst zu tun. So ist es auch mit Einschränkungen möglich, auf gelegentlich Äußerungen oder konkrete Wünsche des Verstorbenen hinsichtlich seiner letzten Ruhestätte eingehen zu können. Ein Grab unter einem seiner geliebten Bäume oder an einem Hang mit dem Blick auf seine geliebte Heimatstadt können bei einem Friedhofsbesuch eine enge geistige Verbindung zwischen dem Verstorbenen und den Hinterbliebenen auch nach dem Tod herstellen.

Trauerfeier

Den Termin legt die Friedhofsverwaltung in Abstimmung mit den Hinterbliebenen oder dem Bestatter fest. Der Organisation der Trauerfeier als letzte Ehrerbietung kommt eine große Bedeutung zu. Es ist zwischen weltlichem oder kirchlichem Ritual zu unterscheiden. Dementsprechend ist die Trauerfeier mit dem Trauerredner oder dem evangelischen oder katholischem Pfarre entsprechend gründlich vorzubereiten. Die Gestaltung der Abschiedsfeier obliegt grundsätzlich den Hinterbliebenen, wobei stets die Wüsche des Verstorbenen Vorrang haben.

Blumenschmuck

Blumenschmuck ist ein Zeichen der Verehrung, aber auch hier gilt: Weniger ist mehr. Hier berät am besten das persönliche Blumengeschäft. Im Sinne des Verstorbenen kann auch anstatt Blumen zu kaufen für eine gemeinnützige gesellschaftliche Organisation gespendet werden.

Traueranzeige Nach feststehen aller Termine erfolgt die Traueranzeige in einer der Tageszeitungen oder mittels Trauerbriefen. Auch dies übernimmt der Bestatter, aber nach Möglichkeit sollte dies von Angehörigen selbst übernommen werden. Gerne können Sie diese auf unseren Seiten www.stilvolle-grabsteine.de selber gestalten. Alternativ gibt es die Möglichkeit, z.B. unter Todesanzeigen-Online im Internet eine entsprechende Anzeige aufzugeben.

Persönliche Abschiedsfeier

Nach alter Tradition wird nach der öffentlichen schmerzlichen Verabschiedung noch in kleiner Rund mit engen Angehörigen und Freunden zu einem kleinen Essen in einem örtlichen Gasthaus geladen. Die Einladung hierzu erfolgt üblicherweise noch nach der Trauerfeier. Auch hier ist weniger mehr: Es kommt auf die Runde derer an, die sich zusammenfinden.

Lebensversicherung

Bei bestehender Lebens- oder Unfallversicherung sind diese innerhalb 24 Stunden über den Todesfall & Sterbefall des Verstorbenen schriftlich zu informieren. Dies gilt ebenso für die gesetzliche Krankenversicherung, mitversicherte Familienmitglieder sind nur noch einen Monat mitversichert.

Hinterbliebenenrente

Die Witwen- oder Hinterbliebenenrente ist unverzüglich beim zuständigen Versorgungsamt zu beantragen. In den ersten drei Monaten nach Eintritt des Todesfalls erhält der Hinterbliebene eine Hinterbliebenenrente in Höhe der gesetzlichen Altersrente, welche dem Verstorbenen zugestanden hätte. Hat der Verstorbene bereits eine gesetzliche Rente erhalten, kann der Hinterbliebene Ehepartner beim Rentenservice der Deutschen Post eine Auszahlung des „Sterbevierteljahres“ beantragen, die Auszahlung der ersten drei Monatsrenten erfolgt dann unverzüglich.

Laufende Verträge

Alle laufenden Verträge und Mitgliedschaften in Verbänden oder Vereinen sind auf erforderliche Weiterführung oder Kündigung zu prüfen, dies ist dringend mit Familienangehörigen oder Freunden zu besprechen. Eine aus Unwissenheit zu schnell vorgenommene Kündigung kann unter Umständen unangenehme Folgen haben. Bei Umschreibung von Bankkonten ist der Erbschein erforderlich. Bei Kündigung eines Wohnungsmietvertrages ist zu beachten, dass Ehe und Lebenspartner das Recht haben, das Mietverhältnis nach dem Sterbefall zu Vertragskonditionen weiter zu führen.

Angebote rund um das Thema Steinmetz & Grabsteine

Der Verlust eines geliebten Menschen ist schmerzhaft und nicht immer einfach einfach zu verarbeiten. Es kommen eine Menge Aufgaben und Pflichten auf die Angehörigen zu. Auch der Grabstein Kauf sollte gut geplant sein. Ob günstige Liegeplatte zum selbst auflegen oder stehender Grabstein mit besonderen Gestaltungsmerkmalen, hier finden Sie eine Auswahl an interessanten Angeboten zum Thema Grabmale & Steinmetz in Ihrer Region.

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Eine weitere Form der Grabplatte für das Urnengrab ist die Herzform. Das Herz ist immer noch der Inbegriff für Liebe und Verbundenheit. Dieser findet in dieser Gestaltungsform einen besonderen Ausdruck. Die Liegeplatte kann von den Angehörigen selbst auf das Grab gelegt werden.

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Sie möchten sparen und eine Liegeplatte selbst auf's Grab legen? Die Urnenplatte ist die günstigste Form des Grabmals, geeignet für kleine Urnenräber.

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Hier finden Sie Beispiele & Ideen für die besondere Grabmalgestaltung. Über 500 Motive und Natursteinsorten zur Auswahl und Ideenfindung.

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Wir sind Steinmetz & Bildhauer aus Leidenschaft und fertigen hochwertige Grabmalkunst in eigener Herstellung. Gerne stehen wir Ihnen für Fragen rund um das Urnengrab gerne zur Verfügung. Bitte kontaktieren Sie uns.

Eine Grafik zu Urnengrabstätte Gestaltung mit Grabstein zweiteilig

Auf dem terrassenartig angelegten Friedhof in Bad Hersfeld Frauenberg wurde diese kleine Urnengrabstätte von uns auf einer der höher gelegenen Grabterrassen aufgebaut.

Eine Grafik zu Urnengrab Gestaltung Grabstein mit Sonnenblume

Dieser Grabstein für ein Urnengrab wurde pflegeleicht mit einer Platte versehen. Eine stilisierte Sonnenblume als umlaufendes plastisches Relief ziert diesen wundervollen Urnengrabstein.

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Das Buch ist der Klassiker bei den liegenden Urnengrabsteinen. Er wird vorwiegend aus poliertem Granit gefertigt, ist pflegeleicht und kann einfach durch die Angehörigen auf das Grab gelegt werden. Eine leichte Neigung beim Aufstellen verhindert das Verschmutzen bei Regen.

Eine Grafik zu Außergewöhnliche Grabsteine online bestellen

Sie suchen einen besonderen Grabstein und möchten Ihrer Trauer Ausdruck verleihen? Hier finden Sie schöne Beispiele für individuelle Grabsteine.

Die Gestaltung des Grabes und deren Pflege ist ein Teil der Trauerverarbeitung und dient auch dazu das Vermächtnis und die Erinnerung an einen geliebten Menschen zu bewahren. Am Anfang dieses Prozesses steht die Frage für welchen Grabtypen Sie sich entscheiden möchten. Soll es ein Urnengrab- Einzelgrab oder Doppelgrab für die Mehrfachbestattung werden. Auch Bestattungsarten wie Wiesengrab oder Waldbestattung sind denkbar. Aus dieser Entscheidung heraus leitet sich auf die Wahl des Grabsteins ab. Bei der Gestaltung sind dann keine Grenzen gesetzt. Auf unseren Seiten finden Sie eine große Auswahl an Motiven und Naturstein Arten zu Auswahl. Angehörige mit kleinen Budget bietet sich bei kleinen Urnengräbern die Möglichkeit die Platten wie z.B, ein Buch oder Grabherz selbst auf das Grab zu legen. In unserer Galerie haben wir auch hierzu Angebote für Sie zusammen gestellt.

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