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Neuer Johannisfriedhof in Leipzig

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Neuer Johannisfriedhof in Leipzig

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Grabsteine

Neuer Johannisfriedhof in Leipzig ✓ Steinmetz, Grabsteine, Plan, Öffnungszeiten & Bestattungen

Neuer Johannisfriedhof in Leipzig - ein Kultur- und Kunstgeschichte einmaliger Friedhof

Bei uns erhalten Sie Auskünfte, Informationen und Fakten zum Neuen Johannisfriedhof in Leipzig.

Informationen und Geschichte zum Neuen Johannisfriedhof in Leipzig

Der Neue Johannisfriedhof war der zweite je gegründete städtische Friedhof in Leipzig. er wurde von 1846 – 1950, also mehr als hundert Jahre als Begräbnisstätte genutzt. Seinem Name entgegen wird also auch er mittlerweile nicht mehr als Begräbnisstätte genutzt. Heute befindet sich auf seinem Gelände der sogenannte Friedenspark.

Der neue Johannisfriedhof war ein von Norden nach Süden verlaufendes Rechteck mit 610 Meter länger und 290 Metern breite. Im Süden wurde er durch ein Trapez von 100 Metern Höhe abgeschlossen. Zu Zeiten seiner Schließung besaß er eine Fläche von 19 Hektar. Eine Hauptallee führte über den kompletten Friedhof zu der am südlichen Ende gelegenen Trauerhalle. Diese war in einem italienischen Stil der Renaissance, in Anlehnung an die Kirche Santa Fosca auf der Insel Torcello.

Den Höhepunkt seiner Bedeutung erreichte der neue Johannisfriedhof um das Jahr 1900. Im Zweiten Weltkrieg jedoch erlitt der neue Johannisfriedhof mehrere Bombenschäden, welche auf das nah gelegene Institut der Universität zurückzuführen ist. Dabei wurde die Leichenhalle in den Seitenflügeln der Kapelle zerstört. Die Kapelle selbst wurde ebenfalls beschädigt, konnte aber nach provisorischer Reparatur noch genutzt werden. 1950 wurde letztlich die Beisetzungstätigkeit auf dem Friedhof eingestellt, mit der Absicht hier später einen Park zu gestalten. Zum Zeitpunkt der Schließung des Friedhofes ruhten 141.000 Leipziger auf der Begräbnisstätte. Mit Einhaltung der Ruhefrist wurde der Friedhof am 1. Januar 1971 säkularisiert. Danach begann die systematische Zerstörung des Friedhofes, welcher in seiner Kultur- und Kunstgeschichte einmalig war. Ziel war die Umwandlung in einen Freizeitpark.

 

Bekannte Persönlichkeiten auf dem Neuen Johannisfriedhof in Leipzig

Ebenfalls wie auf dem Südfriedhof, befinden sich auch auf dem Johannisfriedhof sehr viele bei gesetzte bekannte Persönlichkeiten:

  • Wilhelm Eduard Albrecht (1800–1876), Staatsrechtler
  • Ernst Anschütz (1780–1861), Komponist
  • Adolph Ambrosius Barth (1827–1869), Verlagsbuchhändler
  • Ernst Emil Paul Barth (1858–1922), Philosoph und Pädagoge
  • Gustav Baur (1816–1889), Theologe
  • Adolf Blomeyer (1830–1889), Agrarwissenschaftler
  • Martin Blüher (1846–1908), Begründer des Deutschen Kellnerbundes
  • Julius Blüthner (1824–1910), Klavierbauer, Pianofortefabrikant
  • Georg Bötticher (1849–1918), Schriftsteller, Vater von Joachim Ringelnatz
  • Edwin Bormann (1851–1912), Schriftsteller, Naturwissenschaftler
  • Friedrich Arnold Brockhaus (1772–1823), Verleger
  • Heinrich Brockhaus (1804–1874), Verleger
  • Hermann Brockhaus (1806–1877), Orientalist
  • Clemens Brockhaus (1837–1877), Theologe
  • Lorenz Clasen (1812–1899), Historienmaler
  • Julius Friedrich Cohnheim (1839–1884), Pathologe
  • Carl Eduard Cramer (Publizist) (1817–1886), Privatgelehrter, demokratischer Publizist
  • Hermann Credner (1841–1913), Geowissenschaftler
  • Georg Curtius (1820–1885), Philologe
  • Johann Nepomuk Czermak (1828–1873), Physiologe
  • Ferdinand David (1810–1873), Konzertmeister des Gewandhauses
  • Otto Delitsch (1821–1882), Geograph
  • Rudolf Dietsch (1814–1875), Historiker
  • Hans Driesch (1867–1941), Biologe
  • Albert Dufour-Féronce (1798–1861), Unternehmer, Eisenbahnpionier
  • Gustav Heinrich Duncker (?–1882), Kaufmann
  • Peter Dybwad (1859–1921), Architekt
  • Friedrich August Eckstein (1810–1885), Philologe und Pädagoge
  • Gustav Theodor Fechner (1801–1887), Physiker und Naturphilosoph
  • Fedor Flinzer (1832–1911), Illustrator
  • Emil Albert Friedberg (1837–1910), Jurist
  • Hermann Traugott Fritzsche (1809–1887), Kaufmann
  • Hermann Traugott Fritzsche (Junior) (1843–1906), Kaufmann
  • Otto Hermann Fritzsche (1882–1908), Flugpionier
  • Hugo Gaudig (1860–1923), Reformpädagoge
  • Wilhelm Gerhard (1780–1858), Dichter und Goethefreund
  • Gustav Friedrich Hänel (1792–1878), Jurist
  • Moritz Hauptmann (1792–1868), Komponist
  • Carl Heine (1819–1888), Unternehmer, Industriepionier
  • Curt Hillig (1865–1939), Jurist
  • Carl Hinkel (1793–1817), Dichter, Freiheitskämpfer
  • Wilhelm His (1831–1904), Anatom
  • Franz von Holstein (1826–1878), Komponist
  • Hermann Joseph (1811–1869), Jurist und Politiker
  • Julius Klinkhardt (1810–1881), Verleger
  • Otto Koch (1810–1876), Politiker und Bürgermeister
  • Karl Franz Koehler (1843–1897) Verlagsbuchhändler
  • Karl Krause (1823–1902), Maschinenfabrikant
  • Ernst Kroker (1859–1927), Bibliothekar und Historiker
  • Albrecht Kurzwelly (1868–1917), Kunsthistoriker
  • Carl Lampe (1804–1889), Unternehmer und Eisenbahnpionier
  • Paul Lange (1853–1932), Architekt
  • Rudolf Leuckart (1822–1898), Zoologe
  • Jacob Bernhard Limburger (1770–1847) Seidenwarenfabrikant
  • Adolph List (1823–1885) Kaufmann uns Mitbegründer von Fahlberg-List
  • Carl Ludwig (1816–1895), Physiologe
  • Anton Mädler (1864–1925), Kofferfabrikant und Mäzen
  • Gotthard Oswald Marbach (1810–1890), Philosoph und Dichter
  • Hermann Masius (1818–1893), Pädagoge und Professor
  • Wilhelm Maurenbrecher (1838–1892), Historiker
  • Otto Heinrich Meißner (1843–1912), Kaufmann und Stadtrat
  • Paul Möbius (1866–1907), Architekt
  • Ignaz Moscheles (1794–1870), Komponist und Pianist
  • Oscar Mothes (1828–1903), Architekt
  • Carl Otto Müller (1819–1898), Jurist
  • Friedrich Konrad Müller (1823–1881), Dichter
  • Richard Müller (?–?), Dirigent
  • Carl Gottfried Neumann (1832–1925), Mathematiker
  • Adam Friedrich Oeser (1717–1799), Kunstmaler
  • Louise Otto-Peters (1819–1895), Schriftstellerin, Frauenrechtlerin
  • Johannes Overbeck (1826–1895), Archäologe
  • Oscar Paul (1836–1898), Musikwissenschaftler
  • Eduard Friedrich Poeppig (1798–1868), Naturwissenschaftler
  • August Peters (1817–1864), Schriftsteller, Journalist (Pseudonym: Elfried von Taura)
  • Eduard Pötzsch (1803–1889), Architekt
  • Eduard Prell (1814–1898), Großkaufmann und Konsul
  • Paul Ranft (1854–1938), Bauingenieur
  • Anton Philipp Reclam (1807–1896), Verleger
  • Rudolph Alexander Renkwitz (1828–1910), Kaufmann und Stifter
  • Friedrich Ritschl (1806–1876), Philologe
  • Wilhelm Roscher (1817–1894), Nationalökonom und Historiker
  • Arwed Rossbach (1844–1902), Architekt
  • Emil Adolf Rossmässler (1806–1867), Naturforscher
  • Christian Hermann Schellenberg (1816–1862), Organist an St. Nicolai
  • Adolf Heinrich Schletter (1793–1853), Kaufmann und Stifter
  • Auguste Schmidt (1833–1902), Lehrerin und Frauenrechtlerin
  • Moritz Schreber (1808–1861), Arzt
  • Paul Robert Schuster (1841–1877), Theologe
  • Willmar Schwabe (1839–1917), Homöopath und Apotheker
  • Friedrich Herman Semmig (1820–1897), Schriftsteller
  • Anton Springer (1825–1891), Kunsthistoriker
  • Melchior zur Straßen (1832–1896), Bildhauer
  • Konrad Sturmhoefel (1858–1916), Historiker und Pädagoge
  • Benedictus Gotthelf Teubner (1784–1856) und Angehörige, Verleger
  • Carl Thiersch (1822–1895), Mediziner
  • Constantin von Tischendorf (1815–1874), Theologe
  • Carl Bruno Tröndlin (1835–1908), Oberbürgermeister von Leipzig
  • Heinrich Gottlieb Tzschirner (1778–1828), Theologe
  • August Friedrich Viehweger (1836–1919), Architekt
  • Johann Karl Christoph Vogel (1795–1862), Pädagoge
  • Georg Voigt (1827–1891), Historiker
  • Johann Jacob Weber (1803–1880), Verleger
  • Bernhard Windscheid (1817–1892), Rechtsgelehrter
  • Käthe Windscheid (1859–1943), Lehrerin und Frauenrechtlerin
  • Gustav Wohlgemuth (1863–1937), Chordirigent und Komponist
  • Bruno Wollstädter (1878–1940), Bildhauer
  • Gustav Wustmann (1844–1910), Philologe und Historiker
  • Heinrich Wuttke (1818–1876), Historiker
  • Friedrich Zarncke (1825–1891), Germanist
  • Carl Friedrich Zöllner (1800–1860), Komponist

Unter den Persönlichkeiten der Liste befinden sich neun Ehrenbürger von Leipzig.

 

Lage und Erreichbarkeit des Neuen Johannisfriedhof in Leipzig

Der neue Johannisfriedhof lag knapp anderthalb Kilometer südöstlich des Leipziger Stadtzentrums. Nach Eröffnung mit Zugang über freiem Feld errichtet, erhielt der Friedhof mit zunehmender Ausdehnung der Stadt weitreichendere Begrenzungen. Das Zugangstor befand sich an der Nordseite und war vom Ostplatz Über die Stichstraße zu erreichen. Heute befindet sich anstelle des neuen Johannisfriedhofes der sogenannte Friedenspark.

 

Adresse und Haupteingang zum Neuen Johannisfriedhof in Leipzig

Der „Neue“ Johannisfriedhof befindet sich unter folgender Adresse:

Liebigstraße 28
04103 Leipzig

 

Öffnungszeiten &  Verwaltung des Neuen Johannisfriedhofs in Leipzig

Der neue Johannisfriedhof wurde ab dem Jahr 1971 systematisch zerstört und existiert deshalb nicht mehr. Aus diesem Grund gibt es auch keine Öffnungszeiten. Der Friedenspark welcher sich jedoch auf der Fläche des Friedhofes befindet, ist rund um die Uhr geöffnet.

 

Kosten und Preise einer Bestattung auf den Leipziger Friedhöfen

Die Kosten für die Grabnutzungsrechte von Gräbern auf den Leipziger Friedhöfen richten sich nach der Nutzungszeit und der Grabart, die durch die Angehörigen ausgewählt wird. Grundsätzlich ist bei kleinen Urnengräbern mit den geringsten Kosten zu rechnen, wobei im Gegensatz dazu die Kosten für große Familiengräber und Gruften am höchsten zu Buche schlagen. Bei einer Nutzungsdauer von 20 Jahren ergeben sich die folgenden Kosten:

  • Grab für eine Erdbestattung mit Sarg: Preise von 400 – 3.300 Euro
  • Grab für eine Urnenbestattung: Preise von 200 – 1.700 Euro

Im Folgenden erfahren Sie die Gebühren für die Bestattung und Beisetzung auf den Leipziger Friedhöfen:

  • Sargbeisetzung: 530 Euro
  • Urnenbeisetzung: 120 Euro

 

Die Kosten stellen keine Festpreise dar und können von Friedhof zu Friedhof etwas variieren. Für eine konkretere Kostenaufschlüsselung empfehlen wir die Kontaktaufnahme mit den zuständigen Friedhofsverwaltungen.

 

Steinmetze für Leipziger Friedhöfe

Das Steinmetz-Handwerk ist für den Denkmalschutz von großer Bedeutung. Mit der Bearbeitung von Natur- und Kunststein gestalten Steinmetze Steinblöcke und deren Oberflächen. Als Fachleute der Steinbearbeitung entwerfen und erschaffen sie beispielsweise Grabsteine, Bodenplatten, Treppen oder Wandverkleidungen. Mit Arbeiten im Außen- und Innenbereich ist der Steinmetz-Beruf entscheidend für Erhalt und Instandsetzung alter Bausubstanz. Neben der Reinigung, Konservierung, Restaurierung und Rekonstruktion von Jahrhunderte alten Kirchen, Schlössern und anderen Kulturdenkmälern sind Steinmetze nicht nur in Betrieben der Gebäuderestaurierung tätig. In Steinmetz-, Steinbildhauer- und Grabstein-Werkstätten erzeugen und bearbeiten sie täglich die Kultur der Moderne.

 

 

Bestatter für Leipzig & Umgebung

Bestatter sind Dienstleister, die im Auftrag der Hinterbliebenen vielfältige Aufgaben übernehmen. Neben der Bergung und dem Transport der Verstorbenen sowie deren hygienischen und kosmetischen Behandlung unterstützen sie die Angehörigen bei Behördengängen und Überführungen. Sie leisten seelsorgerische und psychologische Betreuung der Trauernden und übernehmen Organisation und Planung der Beerdigungen und Trauerfeiern. Damit werden sie zu Beratenden in allen Dingen, die Bestattung und Beerdigung betreffen.

 

 

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Weitere Angaben zu Preisen & Kosten für Urnen-, Einzel- und Doppelgrabsteine finden Sie im Katalog. Fordern Sie ein unverbindliches Grabstein Komplettangebot an. Die Preise beinhalten das Einreichen bei der städtischen Friedhofsverwaltung und den Aufbau auf den Friedhöfen in Leipzig & Umgebung.

Grabsteine mit Preisen

 

Grabstein Kosten im Überblick

Einfassung & Grabsteinarten mit Preisen für die Friedhöfe auf einen Blick.

Bitte beachten Sie, dass der Aufbau und das Aufstellen der Grabsteine erst durch die Verwaltung des Friedhofes genehmigt werden muss. Die Anträge hierzu können Sie bei der Friedhofsverwaltung anfordern oder einen Steinmetz mit diesen Arbeiten beauftragen.

 

Kleine Liegeplatten für das Urnengrab

Die Anzahl der Feuerbestattungen nimmt Deutschland weit zu. Somit bekommen auch Urnengrabsteine immer mehr Zuspruch. Kleine Urnengräber haben eine Grundfläche von ca. 50 x50cm bis zu 100 x 100cm abhängig vom Friedhof und Grabreihe, die Sie sich aussuchen. Als Grabmalform werden Bücher, Herzen und Kissensteine angeboten. Diese können mit wenig Aufwand einfach auf das Grab gelegt werden. Eine komplizierte Fundamentierung ist in diesem Fall nicht notwendig. Die Preise für die liegenden Grabsteine bewegen sich zwischen 150 und 750 Euro je nach Material, Gestaltungsaufwand und Anzahl der Buchstaben.

 

 

Stehende Urnengrabsteine

Stehende Urnengrabsteine sind in ihren Proportionen baugleich mit den Grabsteinen für Einzel- und Doppelgräber und unterscheiden sich lediglich in ihren absoluten Abmessungen. Die Größen bewegen sich zwischen 40 und 50cm in der Breite und 70 bis 90cm in der Höhe. Auch bei diesen Abmessungen bleibt viel Spielraum für eine anspruchsvolle Grabmalgestaltung erhalten. Wahlweise kann durch die Angehörigen auch eine Einfassung zur Rahmung des Grabfeldes erworben werden. Die Größen der Grabfelder liegen zwischen 80 x 80 bis 120 x 120cm. Die Vorteile des kleinen Grabes liegen klar auf der Hand: Ein geringer Pflegeaufwand für Pflanzen und Grabgestaltung ist gerade für Menschen mit wenig Zeit oder weiter Fahrstrecke eine sinnvolle Option. Die Preise der Urnengrabsteine liegen komplett inkl. Gravur und Aufbau zwischen 1.500 und 4.000 Euro abhängig vom Material und Gestaltungsaufwand. Für eine Einfassung müssen von 800 bis 1.400 Euro einkalkuliert werden.

 

 

Grabsteine für das Einzelgrab

Der Klassiker unter den Gräbern ist und bleibt das Einzelgrab für die Erdbestattung. Dabei legt der Sarg des Verstorbenen die Außenmaße des Grabes fest. Die liegen bei ca. 100 x 200cm (Breit x Länge). Je nach Friedhof und Grabreihe können sich jedoch unterschiedliche Maße ergeben. Mittlerweile wird diese Grabform auch für die Urnenbestattung verwendet. Hierbei können auch mehrere Urnen in die Erde eingelassen und das Grab als Urnenfamiliengrab verwendet werden. Die Abmessungen der Grabsteine betragen zwischen 50 und 70cm in der Breite und 80 – 120cm in der Höhe. Die Preise für die Einzelgrabsteine bewegen sich zwischen 2.500 und 7.000 Euro je nach Material, Gestaltungsaufwand und Anzahl der Buchstaben. Für eine Einfassung müssen von 1400 bis 2.900 Euro einkalkuliert werden.

 

 

Große Doppelgrab- und Familiengrabsteine

Das Doppelgrab hat meist über Generationen Bestand und kann genau wie das Einzelgrab mit Grabstein und Grabeinfassung oder auch als Komplettabdeckung gestaltet werden. Ein Doppelgrab bietet sich an, wenn z.B. ein Familiengrab angelegt werden soll, in dem nach und nach die Familienmitglieder ihre letzte Ruhestätte finden sollen. Eine Doppelwahlgrabstätte bietet die Möglichkeit, bis zu vier Särge und bis zu acht Urnen im Grab zu bestatten. In einem Doppelgrab können die Särge sowohl nebeneinander als auch übereinander beigesetzt werden. Die Grabsteine sind in liegendem Format als auch in Hochformat denkbar, die Auswahl der Proportionen obliegt dem individuellen Geschmack der Angehörigen. Die Abmessungen für einen Hochformaten Familiengrabstein bewegen sich zwischen 75 bis 120cm in der Breite und 120 – 180cm in der Höhe. Die Preise für die Doppelgrabsteine bewegen sich zwischen 4.500 und 15.000 Euro je nach Material, Gestaltungsaufwand und Anzahl der Buchstaben. Für eine Einfassung müssen von 3.500 bis 4.900 Euro einkalkuliert werden.

 

 

Weiter lesen

FAQ - Fragen und Antworten

Wichtige Fragen und Antworten rund um das Thema Bestattung

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🕊️ Wie lautet Adresse & Haupteingang des Neuen Johannisfriedhof in Leipzig?

Der „Neue“ Johannisfriedhof befindet sich unter folgender Adresse:

Liebigstraße 28
04103 Leipzig

 

Der Friedhof wurde ab dem Jahr 1971 systematisch zerstört und existiert deshalb nicht mehr. Auf dem Grundstück wurde ein Park erbaut.

🕊️ Welche berühmten und prominenten Gräber sind auf dem Neuen Johannisfriedhof in Leipzig?

Ebenfalls wie auf dem Südfriedhof, befinden sich auch auf dem Johannisfriedhof sehr viele bei gesetzte bekannte Persönlichkeiten:

  • Wilhelm Eduard Albrecht (1800–1876), Staatsrechtler
  • Ernst Anschütz (1780–1861), Komponist
  • Adolph Ambrosius Barth (1827–1869), Verlagsbuchhändler
  • Ernst Emil Paul Barth (1858–1922), Philosoph und Pädagoge
  • Gustav Baur (1816–1889), Theologe
  • Adolf Blomeyer (1830–1889), Agrarwissenschaftler
  • Martin Blüher (1846–1908), Begründer des Deutschen Kellnerbundes
  • Julius Blüthner (1824–1910), Klavierbauer, Pianofortefabrikant
  • Georg Bötticher (1849–1918), Schriftsteller, Vater von Joachim Ringelnatz
  • Edwin Bormann (1851–1912), Schriftsteller, Naturwissenschaftler
  • Friedrich Arnold Brockhaus (1772–1823), Verleger
  • Heinrich Brockhaus (1804–1874), Verleger
  • Hermann Brockhaus (1806–1877), Orientalist
  • Clemens Brockhaus (1837–1877), Theologe
  • Lorenz Clasen (1812–1899), Historienmaler
  • Julius Friedrich Cohnheim (1839–1884), Pathologe
  • Carl Eduard Cramer (Publizist) (1817–1886), Privatgelehrter, demokratischer Publizist
  • Hermann Credner (1841–1913), Geowissenschaftler
  • Georg Curtius (1820–1885), Philologe
  • Johann Nepomuk Czermak (1828–1873), Physiologe
  • Ferdinand David (1810–1873), Konzertmeister des Gewandhauses
  • Otto Delitsch (1821–1882), Geograph
  • Rudolf Dietsch (1814–1875), Historiker
  • Hans Driesch (1867–1941), Biologe
  • Albert Dufour-Féronce (1798–1861), Unternehmer, Eisenbahnpionier
  • Gustav Heinrich Duncker (?–1882), Kaufmann
  • Peter Dybwad (1859–1921), Architekt
  • Friedrich August Eckstein (1810–1885), Philologe und Pädagoge
  • Gustav Theodor Fechner (1801–1887), Physiker und Naturphilosoph
  • Fedor Flinzer (1832–1911), Illustrator
  • Emil Albert Friedberg (1837–1910), Jurist
  • Hermann Traugott Fritzsche (1809–1887), Kaufmann
  • Hermann Traugott Fritzsche (Junior) (1843–1906), Kaufmann
  • Otto Hermann Fritzsche (1882–1908), Flugpionier
  • Hugo Gaudig (1860–1923), Reformpädagoge
  • Wilhelm Gerhard (1780–1858), Dichter und Goethefreund
  • Gustav Friedrich Hänel (1792–1878), Jurist
  • Moritz Hauptmann (1792–1868), Komponist
  • Carl Heine (1819–1888), Unternehmer, Industriepionier
  • Curt Hillig (1865–1939), Jurist
  • Carl Hinkel (1793–1817), Dichter, Freiheitskämpfer
  • Wilhelm His (1831–1904), Anatom
  • Franz von Holstein (1826–1878), Komponist
  • Hermann Joseph (1811–1869), Jurist und Politiker
  • Julius Klinkhardt (1810–1881), Verleger
  • Otto Koch (1810–1876), Politiker und Bürgermeister
  • Karl Franz Koehler (1843–1897) Verlagsbuchhändler
  • Karl Krause (1823–1902), Maschinenfabrikant
  • Ernst Kroker (1859–1927), Bibliothekar und Historiker
  • Albrecht Kurzwelly (1868–1917), Kunsthistoriker
  • Carl Lampe (1804–1889), Unternehmer und Eisenbahnpionier
  • Paul Lange (1853–1932), Architekt
  • Rudolf Leuckart (1822–1898), Zoologe
  • Jacob Bernhard Limburger (1770–1847) Seidenwarenfabrikant
  • Adolph List (1823–1885) Kaufmann uns Mitbegründer von Fahlberg-List
  • Carl Ludwig (1816–1895), Physiologe
  • Anton Mädler (1864–1925), Kofferfabrikant und Mäzen
  • Gotthard Oswald Marbach (1810–1890), Philosoph und Dichter
  • Hermann Masius (1818–1893), Pädagoge und Professor
  • Wilhelm Maurenbrecher (1838–1892), Historiker
  • Otto Heinrich Meißner (1843–1912), Kaufmann und Stadtrat
  • Paul Möbius (1866–1907), Architekt
  • Ignaz Moscheles (1794–1870), Komponist und Pianist
  • Oscar Mothes (1828–1903), Architekt
  • Carl Otto Müller (1819–1898), Jurist
  • Friedrich Konrad Müller (1823–1881), Dichter
  • Richard Müller (?–?), Dirigent
  • Carl Gottfried Neumann (1832–1925), Mathematiker
  • Adam Friedrich Oeser (1717–1799), Kunstmaler
  • Louise Otto-Peters (1819–1895), Schriftstellerin, Frauenrechtlerin
  • Johannes Overbeck (1826–1895), Archäologe
  • Oscar Paul (1836–1898), Musikwissenschaftler
  • Eduard Friedrich Poeppig (1798–1868), Naturwissenschaftler
  • August Peters (1817–1864), Schriftsteller, Journalist (Pseudonym: Elfried von Taura)
  • Eduard Pötzsch (1803–1889), Architekt
  • Eduard Prell (1814–1898), Großkaufmann und Konsul
  • Paul Ranft (1854–1938), Bauingenieur
  • Anton Philipp Reclam (1807–1896), Verleger
  • Rudolph Alexander Renkwitz (1828–1910), Kaufmann und Stifter
  • Friedrich Ritschl (1806–1876), Philologe
  • Wilhelm Roscher (1817–1894), Nationalökonom und Historiker
  • Arwed Rossbach (1844–1902), Architekt
  • Emil Adolf Rossmässler (1806–1867), Naturforscher
  • Christian Hermann Schellenberg (1816–1862), Organist an St. Nicolai
  • Adolf Heinrich Schletter (1793–1853), Kaufmann und Stifter
  • Auguste Schmidt (1833–1902), Lehrerin und Frauenrechtlerin
  • Moritz Schreber (1808–1861), Arzt
  • Paul Robert Schuster (1841–1877), Theologe
  • Willmar Schwabe (1839–1917), Homöopath und Apotheker
  • Friedrich Herman Semmig (1820–1897), Schriftsteller
  • Anton Springer (1825–1891), Kunsthistoriker
  • Melchior zur Straßen (1832–1896), Bildhauer
  • Konrad Sturmhoefel (1858–1916), Historiker und Pädagoge
  • Benedictus Gotthelf Teubner (1784–1856) und Angehörige, Verleger
  • Carl Thiersch (1822–1895), Mediziner
  • Constantin von Tischendorf (1815–1874), Theologe
  • Carl Bruno Tröndlin (1835–1908), Oberbürgermeister von Leipzig
  • Heinrich Gottlieb Tzschirner (1778–1828), Theologe
  • August Friedrich Viehweger (1836–1919), Architekt
  • Johann Karl Christoph Vogel (1795–1862), Pädagoge
  • Georg Voigt (1827–1891), Historiker
  • Johann Jacob Weber (1803–1880), Verleger
  • Bernhard Windscheid (1817–1892), Rechtsgelehrter
  • Käthe Windscheid (1859–1943), Lehrerin und Frauenrechtlerin
  • Gustav Wohlgemuth (1863–1937), Chordirigent und Komponist
  • Bruno Wollstädter (1878–1940), Bildhauer
  • Gustav Wustmann (1844–1910), Philologe und Historiker
  • Heinrich Wuttke (1818–1876), Historiker
  • Friedrich Zarncke (1825–1891), Germanist
  • Carl Friedrich Zöllner (1800–1860), Komponist

Unter den Persönlichkeiten der Liste befinden sich neun Ehrenbürger von Leipzig.

🕊️ Wie teuer ist eine Bestattung auf dem Neuen Johannisfriedhof in Leipzig?

Die Kosten für die Grabnutzungsrechte von Gräbern auf den Leipziger Friedhöfen richten sich nach der Nutzungszeit und der Grabart, die durch die Angehörigen ausgewählt wird. Grundsätzlich ist bei kleinen Urnengräbern mit den geringsten Kosten zu rechnen, wobei im Gegensatz dazu die Kosten für große Familiengräber und Gruften am höchsten zu Buche schlagen. Bei einer Nutzungsdauer von 20 Jahren ergeben sich die folgenden Kosten:

  • Grab für eine Erdbestattung mit Sarg: Preise von 400 – 3.300 Euro
  • Grab für eine Urnenbestattung: Preise von 200 – 1.700 Euro

Im Folgenden erfahren Sie die Gebühren für die Bestattung und Beisetzung auf den Leipziger Friedhöfen:

  • Sargbeisetzung: 530 Euro
  • Urnenbeisetzung: 120 Euro

 

Die Kosten stellen keine Festpreise dar und können von Friedhof zu Friedhof etwas variieren. Für eine konkretere Kostenaufschlüsselung empfehlen wir die Kontaktaufnahme mit den zuständigen Friedhofsverwaltungen.

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